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Tabunok Philippinen

Die Philippinen (der Name leitet sich vom spani­schen König Philipp II ab) bestehen aus über 7000 Inseln von denen jedoch nur etwa 900 bewohnt sind. über viele Jahrtausende war die philippini­sche Inselgruppe weitgehend isoliert, wodurch sich eine unvergleichliche Flora und Fauna entwickeln konnten. Sowohl palmengesäumte Sandstrände, Vulkanlandschaften als auch tropischer Regenwald bringen alle Besucher zum staunen. Die Philippinen liegen im Pazifik und grenzen im Westen an das Südchinesische Meer und im Süden an die Sulu See. Sie erstrecken sich über 1.500.000 km² und sind von der reinen Landfläche mit etwa 300.000 ha etwas kleiner als Deutschland. Die Philippinen bilden den fünftgrößten Inselstaat der Welt. Die Hauptstadt Manila liegt auf der Hauptinsel Luzon und ist der Knotenpunkt der Nation. Das Inselarchi­pel ist das einzige christianisierte Land Asiens. 90% der Bevölkerung sind Christen, mehr als 80% davon römisch-katholisch. Das Christentum brachten 1521 die Spanier in das Land. Die natürliche Offenheit, Geselligkeit und Kontaktfreudigkeit der Filipinos überrascht so manchen Besucher.

Wirtschaftslage

Obwohl die Philippinen zu den aufstrebenden „Next Eleven“ gerechnet werden, gehören sie zu den, aus europäischer Sicht gesehenen, ärmeren Ländern. Es herrscht ein starker wirtschaftlicher Gegensatz zwischen einer kleinen reichen Ober­schicht und der breiten Bevölkerungsmehrheit.

In der Metropolregion Manila etwa gibt es einer­seits die saubere und sichere Wolkenkratzerstadt Makati City mit zahlreichen internationalen Unter­nehmen, auf der anderen Seite aber auch viele ausgedehnte Slums ohne ausreichende Wasser- und Stromversorgung.

Weiterhin lässt sich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle im Einkommen feststellen. Während auf der Haupt-insel Luzon (im Norden) eine exportorientierte Industrie (vor allem im Bereich der Textil- und Elek­tronikindustrie) präsent ist, herrscht im südlichen Mindanao weitgehend die Landwirtschaft (Reisan­bau) vor.

Ein großes wirtschaftliches Hemmnis ist die verbreitete Korruption. Selbst die Weltbank hat 2008/2009 Projekte gestoppt und einen Bericht über verlangte Zahlungen im Umfeld des Gatten der damaligen Präsidentin vorgelegt (The Daily Tribune vom 5. Februar 2009).

Einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor stellen die Filipinos dar, die im Ausland als so genannte Overseas Filipino Worker (OFW) arbeiten. Die über­weisungen dieser Gastarbeiter betrugen im Jahr 2009 ca. 17,3 Milliarden US-Dollar.

Seit 2011 haben wir ein aktives Projekt auf den Philippinen, welches wir fördern: Projekt Day Care Center